Die Bengal


Herkunft

Die Bengalkatze (früher auch Leopardette genannt) ist eine Kreuzung einer Wildkatze, der asiatischen Bengalkatze, mit einer kurzhaarigen Hauskatze. Damit gehört die Bengalkatze zu den sogenannten Hybriden.

 

Es war die Genetikerin Jean Mill, die 1963 eine weibliche asiatische Leopardkatze mit einem schwarzen Hauskater verpaarte. Ihr Ziel war es, die getupfte Fellzeichnung und den geschmeidigen Körperbau der Wildkatze mit den Charaktereigenschaften der Hauskatze zu verbinden. Die zweite Generation (F2) bestand aus einer Rückverpaarung eines Weibchens der ersten Kreuzungsgeneration (F1) mit dem Vatertier.

Wesen

Die Bengal ist eine äußert aktive Rassekatze. Bis ins hohe Alter bleibt sie sehr verspielt. Durch ihre Intelligenz ist es durchaus möglich ihr Tricks, wie z. B. Apportieren oder auch das Clicker Training bei zu bringen.

 

Bengalen sind sehr neugierig  und anhänglich. Sie suchen ständigen Kontakt zu ihrem Menschen.

Sei dies nun mit fast aufdringlichem Schmusen und Schnurren oder auch stimmlich durch Gurren und Miauen. Der Vergleich mit einem kleinen Hund wird des Öfteren von Bengal-Haltern bestätigt.

 

Als Erbe ihrer wilden Vorfahren besitzen die Bengalen eine enorme Sprungkraft und viele lieben das Wasser.


Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Bengalen nicht im Haus leben können oder sie "Die Bude" auseinander nehmen.


Das stimmt so nicht.


Bengalen benötigen durch ihr aktives Wesen mehr Freiraum zum Rennen und Klettern. Ihnen sollte ein grosser und stabiler Kratzbaum zur Verfügung stehen und freut sich, wenn weitere Kratz- und Klettermöglichkeiten in den Wohnräumen zu finden sind. Das Wichtigste ist natürlich, halten Sie keine Bengal alleine. Egal wie viel der Mensch zuhause ist, das raufen und kuscheln auf Katzenart können wir niemals ersetzten.


All diese Punkte beziehen sich nicht nur auf die Rasse Bengal. Jede andere Katze sollte die gleichen Ansprüche erfüllt bekommen.

Zeichnung

Bei den Zeichnungen gibt es nur zwei Grundmuster: Marbled und Spotted. 

Das Marbled Muster sollte so wenig wie möglich an eine Hauskatze erinnern.

Spotted kommt in verschiedenen Ausprägungen vor, mit einfarbigen Tupfen, was Spotted ja eigentlich bedeutet, oder mit zweifarbigen Tupfen, was dann als Rosetted bezeichnet wird.

Eine Streifenzeichnung wie bei der getigerten Hauskatze ist zumindest unerwünscht.

Rosetted (auch Spotted genannt)

Spotted

Marbled

Fellfarben

Erlaubte Farben sind Black (Brown) Tabby's, Seal-Points (Lynx, Sepia, Mink) und Silber. Durch Einkreuzungen verschiedenster Rassen in den jungen Jahren der Bengal wurden auch rezessive Gene mitgegeben, welche wie folgt zum Tragen kommen: Blue (blau); Melanistic (schwarze Bengal, deren Zeichnung nur im Sonnenlicht erkennbar ist); Charcoal (rein schwarze Zeichnung auf eher grauem Untergrund).

Brown

Brown Charcoal

Silber

Silber Charcoal

Blue

Melanistic

Snow Variante Seal Lynx

Seal Lynx Bengalen werden Schneeweiß geboren und etnwickeln im Wachstum Ihre Farbe. Sie sind die hellste Snow Variante haben aber immer blaue Augen! Genetisch stellt sich Ihre Farbe als cs/cs dar.

Lynx

Lynx Charcoal

Silver Lynx

Silver Lynx Charcoal 

-Leider kein Bild-

Snow Variante Seal Mink

Die Seal Mink ist die mittlere Variante der Snow Bengalen. Ihre Augenfarbe muss Aquamarin sein. Genetisch stellt sich Ihre Farbe als cs/cb dar.

Mink

Mink Charcoal 

-Leider kein Bild-

Silver Mink

Silver Mink Charcoal

Snow Variante Seal Sepia

Die Seal Sepia ist die dunkelste Variante der Snow Bengalen. Sie kann durchaus mit eine Brown Bengal verwechselt werden. Genetisch stellt sie sich als cb/cb dar.

Sepia

-Leider kein Bild-

Sepia Charcoal

-Leider kein Bild-

Silver Sepia

-Leider kein Bild-

Silver Sepia Charcoal